(25) Lernprobleme: Warum der Herbst für Eltern vieler Schüler eine schwere Jahreszeit ist

Jedes Jahr im Herbst, kurz nach den Ferien, ist es wieder so weit.

In tausenden Familien stellt sich die Frage:
"Wie kriegen wir unser Kind mit diesen Lernproblemen gut durch die Schule?"

Hier ein typisches Beispiel aus der dritten Klasse:

"𝘔𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘛𝘰𝘤𝘩𝘵𝘦𝘳 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘒𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦 𝘢𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘪𝘦𝘳𝘪𝘨𝘬𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯, 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘻𝘶 𝘬𝘰𝘯𝘻𝘦𝘯𝘵𝘳𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯.", 𝘴𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘔𝘶𝘵𝘵𝘦𝘳 𝘷𝘰𝘳 𝘬𝘶𝘳𝘻𝘦𝘮. "𝘚𝘪𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘢𝘣𝘨𝘦𝘭𝘦𝘯𝘬𝘵, 𝘵𝘳ä𝘶𝘮𝘵, 𝘪𝘴𝘵 𝘣𝘦𝘪 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘮 𝘥𝘢𝘣𝘦𝘪, 𝘯𝘶𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘦𝘪𝘮 𝘜𝘯𝘵𝘦𝘳𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵. 𝘚𝘪𝘦 𝘬𝘳𝘪𝘦𝘨𝘵 𝘮𝘪𝘵, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘳𝘦𝘪 𝘙𝘦𝘪𝘩𝘦𝘯 𝘩𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳 𝘪𝘩𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘙𝘢𝘥𝘪𝘦𝘳𝘨𝘶𝘮𝘮𝘪 𝘧𝘦𝘩𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘭𝘦𝘪𝘩𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘯𝘦𝘭𝘭 𝘢𝘶𝘴.

𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘈𝘯𝘵𝘸𝘰𝘳𝘵 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘍𝘳𝘢𝘨𝘦 𝘥𝘦𝘳 𝘓𝘦𝘩𝘳𝘦𝘳𝘪𝘯 𝘩𝘢𝘵 𝘴𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘪𝘥𝘦𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘥𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘍𝘳𝘢𝘨𝘦 𝘩𝘢𝘵 𝘴𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘨𝘦𝘩ö𝘳𝘵. 𝘚𝘪𝘦 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩𝘵 𝘦𝘸𝘪𝘨, 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘏𝘦𝘧𝘵𝘦 𝘳𝘢𝘶𝘴𝘻𝘶𝘩𝘰𝘭𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘣𝘪𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘦𝘪𝘵𝘦 𝘪𝘮 𝘏𝘦𝘧𝘵𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘧𝘶𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵, 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘶𝘧𝘨𝘢𝘣𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘧𝘦𝘳𝘵𝘪𝘨.

𝘚𝘪𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘬𝘦𝘪𝘯 ä𝘯𝘨𝘴𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘴 𝘒𝘪𝘯𝘥, 𝘩𝘢𝘵 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘦, 𝘪𝘴𝘵 𝘢𝘬𝘵𝘪𝘷. 𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘦𝘴 𝘶𝘮𝘴 𝘓𝘦𝘳𝘯𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘩𝘵, 𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦𝘳 𝘶𝘮𝘨𝘦𝘭𝘦𝘨𝘵 𝘻𝘶 𝘴𝘦𝘪𝘯.

𝘐𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘣𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘶𝘭𝘫𝘢𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳 𝘦𝘴 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘰𝘬𝘢𝘺, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘩𝘢𝘵 𝘴𝘪𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦 "5" 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘏𝘢𝘶𝘴𝘦 𝘨𝘦𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵.

𝘚𝘪𝘦 𝘮𝘶𝘴𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘯𝘦𝘭𝘭𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴 𝘸𝘦𝘪ß 𝘴𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘭𝘦𝘪𝘥𝘦𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘦𝘪ß, 𝘸𝘪𝘦."

𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘭𝘵𝘦𝘳𝘯 𝘭𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯 𝘮𝘪𝘵, 𝘥𝘦𝘯𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘴𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘸𝘢𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘵𝘶𝘯 𝘴𝘰𝘭𝘭𝘦𝘯.

𝘐𝘩𝘳𝘦 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘶𝘤𝘩𝘦, 𝘥𝘢𝘴 𝘮𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯𝘥𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘈𝘯𝘻𝘪𝘦𝘩𝘳𝘪𝘵𝘶𝘢𝘭, 𝘥𝘢𝘴 𝘸𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘛𝘳ä𝘶𝘮𝘦𝘳𝘦𝘪 𝘌𝘸𝘪𝘨𝘬𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘶𝘦𝘳𝘵, 𝘢𝘣𝘻𝘶𝘬ü𝘳𝘻𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘣𝘪𝘴𝘭𝘢𝘯𝘨 𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘵. 𝘌𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘵, 𝘢𝘭𝘴 𝘣𝘳ä𝘶𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘛𝘰𝘤𝘩𝘵𝘦𝘳 𝘴𝘵ä𝘯𝘥𝘪𝘨 𝘫𝘦𝘮𝘢𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘯𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩, 𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘈𝘶𝘧𝘮𝘦𝘳𝘬𝘴𝘢𝘮𝘬𝘦𝘪𝘵 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘢𝘴 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦 𝘞𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘦 𝘭𝘦𝘯𝘬𝘵.

𝘋𝘪𝘦 𝘓𝘦𝘩𝘳𝘦𝘳𝘪𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘭ä𝘨𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘓𝘦𝘳𝘯𝘵𝘩𝘦𝘳𝘢𝘱𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘳. 𝘋𝘰𝘳𝘵 𝘴𝘰𝘭𝘭 𝘥𝘢𝘴 𝘒𝘪𝘯𝘥 𝘴𝘵𝘳𝘶𝘬𝘵𝘶𝘳𝘪𝘦𝘳𝘵𝘦𝘴 𝘈𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘭𝘦𝘳𝘯𝘦𝘯.

Ja, denke ich, als die Mutter beim Erzählen innehält, aber...

Wenn solche Lernprobleme bestehen, dass ein Kind nicht zuhören kann und Wichtiges von unwichtigen Signalen nicht unterscheiden kann, dann

denke ich als Kinesiologin als erstes an zwei Dinge:

👎Ihr "Habt-Acht-Modus" könnte überaktiv sein. Dieser Modus bewirkt, dass man ständig in die Umgebung lauscht, um auf Gefahren vorbereitet zu sein. Deswegen hört man jeden "Pups" und muss darauf reagieren. Das fokussierte und verstehende Zuhören ist aus physiologischen Gründen unmöglich.

Unser Gehirn ist so gestrickt, bei jedem Menschen!

✔️Die Aufgabe ist dann, diesen "Habt-Acht-Modus" auf sein normales Aktionsniveau herunterzufahren - sprich zu balancieren, wie die Kinesiologie sagt. (Das gleiche gilt übrigens für Erwachsene.)


👎Gleichzeitiges Zuhören und nach vorne schauen funktioniert nicht. Sehen und Hören gleichzeitig zu verarbeiten und dann das Gehörte und Gesehene auch noch merken und umsetzen, funktioniert nicht. Man nennt das Sinnesintegration oder Integration der Wahrnehmungssysteme.

✔️Aufgabe ist es hier, für eine bessere Verknüpfung von Hören und Sehen zu sorgen.

Ich zitiere meine Tochter, damals in der zweiten Klasse:

"Ach Mama, wenn Frau K. doch nur endlich verstehen würde, dass ich viel besser zuhören kann, wenn ich nicht nach vorne schauen muss, dann wäre ich glücklich."

Ich hatte als Mutter immer das Glück, dass meine Tochter mit Sätzen wie diesen klar formulierte, was sie brauchte. Ich habe mich auf den Weg gemacht, Lösungen für meine Kinder zu finden und bin Kinesiologin geworden.
Ein Lerntraining hätte zu diesem Zeitpunkt meinem Kind nichts gebracht, wir mussten an einer anderen Ebene ansetzen.

👀Zurück zum Herbst - Lernprobleme, wie jedes Jahr .

👉In der ersten Klasse ist es so, weil den Kindern bis dahin Zeit gelassen wird, sich an die Veränderungen zu gewöhnen. Nicht selten ist es aber so, dass die Kinder schon im Kindergarten bestimmte Anzeichen gezeigt haben, die auf künftige Lernprobleme hinweisen.


👉In der dritten Klasse hört der Kuschelfaktor endgültig auf, der Ernst des Lebens reflektiert sich in Noten. Nach den Herbstferien ist klar, dass bei dem Kind was schief läuft. Das ist der häufigste Zeitpunkt, zu dem sich Eltern bei mir melden.


👉In der fünften Klasse ist es ähnlich, wie in der ersten. Zeit für Anpassung an die neue Schule gönnt man den Kindern bis zu den Herbstferien. Danach soll es aber fluppen.


👉Der absolute Klassiker ist die 7. Klasse, da allerdings eher zu Weihnachten und häufig von Schülern des Gymnasiums. Die können dann trotz aller Begabungen, die Defizite in der Lernfähigkeit nicht mehr kompensieren. Die Anzahl der Lernfächer ist einfach zu groß. Die Energie reicht nicht mehr für den ganzen Tag.


🤝In meiner Begleitung mit Kinesiologie und CoachingPhots bei Lernproblemen geht es weniger um ➖Lernstrategien, sondern um die ➕Lernfähigkeit.


✔️Ich löse Glaubenssätze, wie z.B. "Ich bin ein Verlierer." oder "Rechnen lerne ich nie. Das konnte meine Oma auch nicht.", auf.

✔️Ich zeige den Eltern, wie sie mit gezielten Gehirnintegrationsübungen die Sinneswahrnehmung fördern.

✔️Ich nehme der Schule den Schrecken, auch für die Eltern.

✔️Ich kümmere mich um den "Hab-Acht-Modus", bei dem es sich sehr häufig um den Moro-Reflex handelt, der überaktiv ist.

✔️Ich schaue nach Gelenkblockaden, die eine freie Bewegung von Hand und Stift oder das Stillsitzen unmöglich machen.

🤝Ich schaue ganzheitlich nach Deinem Kind.🤝 Die Veränderung schaffen wir gemeinsam. 🤝

Ich nehme Dir und Deinem Kind den Stress, leite Dich an und Du lernst so viele Dinge, die Du nicht nur für Dein Kind, sondern auch für Dich anwenden kannst.

❣️Eure neue Freizeit könnt ihr dann wieder mit spaßigen Dingen, statt mit Hausaufgabenstress verbringen.❣️

Wenn Du eine Einladung zu meinem nächsten kostenlosen Q&A Call rund um Lernprobleme haben möchtest, dann schreib mir, persönlich oder in die Kommentare.

#adhs #lernprobleme #kinesiologie

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