(04) 5 Dinge, die alltäglich an Deiner Lebensenergie zehren

Wer den Traum von gesundem Alt werden hegt, sollte schon früh sein Augenmerk darauf richten, seine Lebensenergie in Harmonie zu halten.

Hier eine Inhaltsangabe

1. Ernährung, bewusst oder unbewusst
2. Schlaf, wie tief kannst du sinken
3. Elektromagnetische Felder, eine Wissenschaft für sich
4. Wenig dienliche Überzeugungen, die unsichtbaren Kämpfe
5. Vererbte Narben, epigenetische Aspekte

Leider sind dies keine Links, mit denen du direkt hinspringen kannst (aber auch das schaffe ich noch 💪🏽). Ein Hoch auf jeden, der scrollt!

1. Ernährung, bewusst oder unbewusst

Das Thema Ernährung ist ein Dauerbrenner in den Medien. Ernährungsformen und Diäten spielen in diesem Artikel keine Rolle. Da gibt es andere Experten, die ich empfehlen kann.

Mir geht es da um alltägliches:

  • Planst Du Deine Mahlzeiten im Voraus und kaufst Du frisch dafür ein?
    Dann wirst du wohl zu denjenigen gehören, die selten zur „Schnellen Welle“ greifen.
  • Achtest Du auf die Regionalität und Saisonalität?
    Dann gehörst Du zu denjenigen, die ich „Bewusste Konsumenten“ nenne.

Vor vielen Jahren, als ich begann, mein Kochverhalten zu ändern, stand ich vor einem Problem: Ich hatte mich und meine Familie so an die Bequemlichkeit und den Geschmack von Knorr und Co. gewöhnt. So richtig wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte. Die Werbemacher hatten bei mir ihre volle Wirkung entfaltet, weil ich wirklich überzeugt war, dass ich nur damit schnell kochen könnte. Denn vor meiner Knorr und Co gerechten Kochvorliebe, musste ich viele Jahre glutenfrei und eine kurze Zeit auch milchfrei kochen und backen. Glaubt mir, es war kein Spaß, für vier Personen dreierlei Essen zu kochen und dabei immer drauf zu achten, dass nichts Falsches hineingerät und ein „Diätfehler“ der Gesundheit meiner Kinder schadet. Diese Zeit war vorbei und dennoch war mein Gefühl, „gesundes Kochen bedeutet ewiges Rumstehen in der Küche“, sehr präsent. Das Gefühl wollte ich mit Mindsetarbeit balancieren. Wirklich verändern konnte es aber nur die Erfahrung: „Frisch Kochen geht genauso schnell.“ Ich bin heute noch dem Zufall dankbar, der mich damals zu den Fix ohne Fix Rezepten geführt hat. Diese Webseite und ein altes Kochbuch meiner Mama, waren der Anfang vom Ende meiner „Tütenzeit“.

Lange Rede kurzer Sinn.

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, kann für den Körper zusätzlicher Stress sein, weil er sich statt mit Nährstoffen mit vielen Zusatzstoffen auseinandersetzen muss. Die Art und Weise, wie wir essen, macht ebenso einen großen Unterschied.
  • Erfreust Du dich bei jedem Bissen?
  • Registrierst Du den Geschmack?
  • Bist Du ganz auf die Mahlzeit fokussiert?

Fakt ist, je frischer du Mahlzeiten mit wertvollen Lebensmitteln selbst mit Liebe herstellst, desto nahrhafter ist es für deinen Körper und deine Seele. Wenn du dann auch noch diese Mahlzeiten mit Ruhe (ohne Nebenbeschäftigung) und gut gekaut einnimmst, GRATULIERE ICH DIR DAZU!


Wenn nicht, nenne mir einen guten Grund, warum du erst übermorgen damit anfangen solltest. Ich hoffe, die Kommentare bleiben hier leer. 🤗

2. Schlaf, wie tief kannst Du sinken 😉

Je tiefer Du schläfst, desto erholsamer ist es für Dich und Deine Lebensenergie. Viele wachen morgens gerädert auf, obwohl sie die ganze Nacht geschlafen haben. Kennst Du das? Zwei Gründe (von vielen) möchte ich hier benennen. Elektromagnetische Felder beeinflussen unser Energiefeld und damit auch unsere Schlafqualität. Das Thema führe ich unter Punkt 3 weiter aus. Weiterhin spielt die Stress- und Alarmregulation eine große Rolle, welche während der Nacht nicht abschaltet. Dieses angeborene System, man nennt es auch das Vegetative Nervensystem, war früher wichtig gewesen, damit man in seiner Höhle vor Überraschungsbesuchen geschützt war. Die Anpassung des Nervensystems an unsere heutigen Lebensbedingungen lässt noch auf sich warten.

Ein echtes „Runterfahren“ ist für viele auch im Schlaf nicht mehr möglich. Es laufen zu viele „Programme im Standby“, die an unserer Energie zehren.

  • Wie hoch ist Dein Stresslevel im Alltag?
  • Kannst Du bewusst entspannen?
  • Folgt auf Deinen Berufsalltag die Hausarbeitsroutine?
  • Baust du bewusst Zeiten zum Entspannen und Auftanken in deinen Alltag ein?

Im Meridiansystem spricht man von den beiden Hauptleitbahnen, welche den Energiefluss der 12 „Organ“- Meridiane steuern. Innerhalb des 24-Stunden-Zyklus liegen der Gallenblasen-, der Leber-, der Lungen- und der Dickdarmmeridian zwischen 23 und 7 Uhr, deren energievollsten Zeiten oftmals mit unseren schlaflosen Zeiten korrelieren, uns sozusagen den Schlaf rauben und uns für zwei Stunden wachhalten. Auch das ruft nach einem eigenen Artikel.


Hast du auch eine spezielle Aufwachzeit? Schreib es mir in die Kommentare. Ich kann dir dann den zugehörigen Meridian nennen.

3. Elektromagnetische Felder, eine Wissenschaft für sich

Ein vieldiskutiertes Thema: EMF (elektromagnetische Felder), Funkstrahlen und deren Auswirkungen auf unsere Leistungskraft und Ausdauer.

Fakt ist, Dein Körper hat ein solches EMF. Es gibt also natürliche EMF. Ebenso hat der Computer elektromagnetische Felder. Weiterhin deine Mikrowelle, dein Herd, dein Fernseher… Ehrlich gesagt, habe ich irgendwann aufgehört, den Diskussionen zu folgen und die Wissenschaft verstehen zu wollen. Was wann wie auf wen einwirkt oder nicht und ob diese Einwirkung schädlich ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Mir reichen meine Erfahrungen und die meiner Klienten, und die sind zahlreich.

Ein Beispiel:  Ein Junge im Grundschulalter kam zu mir. Er konnte nicht richtig schlafen, war ständig müde und schlief in der Schule fast ein. Der kinesiologische Fragenkatalog führte uns in den Bereich Energetik. Es stellte sich heraus, dass das Bett des Jungen direkt an der Wand mit dem elektrischen Hausanschluss stand. Außerdem hatte er ein Aquarium am Kopfende des Bettes, dessen Pumpe immer lief. Die Eltern stellten das Bett um und achteten darauf, dass keine Stromquelle näher als zwei Meter war. Die Schlafstörungen waren seitdem verschwunden.

In meiner Vorstellung bedeutsam beim „Computern“ ist, dass unser körpereigenes Energiefeld durch den ständigen Kontakt mit dem EMF des Geräts „austariert“ werden muss. Es braucht also Energie, um deine Lebensenergie im Lot zu halten. Wenn Du also ein Schreibtischakrobat bist, der mehr als acht Stunden am Computer sitzt oder wenn Du zu den Gamern gehörst, solltest du mal über diese Frage nachdenken:

Was ist Dein persönlicher Energieausgleich für deine PC-Zeiten? Hast darüber schon mal nachgedacht? Schreib es mir in die Kommentare. Ich liebe Impulse.

4. Wenig dienliche Überzeugungen, die unsichtbaren Kämpfe

Glaubensätze wirken tief im Unbewussten. Meist merken wir gar nicht, wie sehr wir im Hamsterrad wenig dienlicher Überzeugungen stecken. Uns fällt es schwer, zu reflektieren und Zusammenhänge zwischen erlernten Überzeugungen und unserem Leben im Hier und Jetzt zu erkennen. Oftmals kämpfen wir gegen uns selbst und merken es gar nicht.

Hier ein Beispiel: Als ich klein war, wohnten wir in einem 4-Familienhaus. Unter uns zog ein Ehepaar mit einer Tochter im Kindergartenalter ein. Die Frau war ständig in „Fahrt“ und verbreitete eine enorme Anspannung. Die Treppe nahm sie im Laufschritt, mit dem Kind sprach sie immer voller Ungeduld und das Gesicht war ein Zeugnis ihres Stresses. Eines Tages hörte ich ein Gespräch zwischen meiner Mutter und ihr. Sie hängten gerade Wäsche auf die Leine. Anna (der Name ist frei erfunden) schleppte einen riesigen Wäschekorb nach draußen. Der Korb war schon so voll, dass immer wieder was rausfiel. Ihre hektischen Bewegungen taten ihr Übriges dazu. Anna seufzte schwer. „Oh je.“, sagte meine Mama. „Du hast es ja schwer. Was ist denn los?“. „Ach, immer die viele Wäsche. Ich hoffe, dass das gut trocknet, denn heute Nachmittag muss ich nochmal weg und bis dahin muss das gebügelt sein.“ Meine Mama guckte auf den Wäscheberg und nickte zögerlich. Anna erzählte von der ganzen Mühe mit der Hausarbeit und dass das ja nie ein Ende nimmt und sie für nichts Zeit hat. „Warum machst du das dann alles, wenn du mehr Zeit möchtest?“ „Wie meinst du das?“, fragte Anna. „Nun, ich habe immer gedacht, du machst die Hausarbeit gerne. Aber wenn es dich stört, warum änderst du denn nichts? Warum machst du dir so viel Arbeit?“ „Ich mache mir Arbeit? Aber ich muss doch die Wäsche waschen und putzen und…“ „Na ja. Ich dachte nur. Vielleicht ist es ja auch nicht nötig, jeden Tag die Wohnung komplett zu putzen. Du putzt mindestens einmal in der Woche die Fenster und ziehst alle zwei Tage die Betten ab. Einkaufen fährst du auch jeden Tag. Da bleibt natürlich nicht viel Zeit für anderes.“ „Also, ich führe einen ordentlichen Haushalt.“, antwortete Anna entrüstet. „So, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe.“


Für den Ausgleich der Lebensenergie ist es wichtig, Deine Verhaltens- und Denkweisen immer wieder neu zu prüfen.

  • Was stresst Dich? Warum stresst Dich das?
  • Warum tust Du das so, wie du es tust?
  • Kommt die Überzeugung von Dir oder von anderen?
  • Passt diese Überzeugung, dein Denk- und Verhaltensmuster noch immer zu Dir? 
  • Sind sie Dir in Deinem Alltag dienlich, d.h. tragen sie zu Deinem Wohlbefinden und Deiner inneren Harmonie bei?

Welches Thema ist Dein persönlicher Dauerbrenner? Kennst Du Techniken zum Energieausgleich? Schreib es in die Kommentare. Ich bin gespannt.

5. Vererbte Narben, epigenetische Aspekte

Einschneidende Ereignisse unserer Vorfahren bestimmen unsere Lebensthemen. Der Film „Intelligente Zellen“ von Bruce Lipton hat mich fasziniert. Die Epigenetik befasst sich mit Veränderungen der Zelleigenschaften, die auf die Tochterzellen vererbt werden, ohne dass die DNA-Sequenz verändert. Spuren von Traumata sind über Generationen nachweisbar.

Die gute Nachricht ist, dass diese Veränderungen der Zelleigenschaften umkehrbar sind. D.h. Positive Erfahrungen können Veränderungen rückgängig machen. Die Untersuchungen zeigen, dass die Spuren des Traumas im Erbgut getilgt werden können.

Früh lernte ich in meiner kinesiologischen Ausbildung meine Sitzungen mit der Frage, ob es sich um ein EIGENES Thema oder um ein FREMDES Thema handelt, zu beginnen. Das ist für die Energiearbeit ein großer Unterschied. Oft zeigte sich ein FREMDES Thema bei Kindern, die wegen ADHS oder Teilleistungsstörungen bei mir waren. Auf Nachfrage erzählten mir Eltern dann, dass für sie die Schule ein „Grauen“ war. Dieses „Vererben“ von emotionalen Mustern wird in der Epigenetik beschrieben. Die Erfahrungen von Vater oder Mutter beeinflussen tagtäglich das Verhalten und die Leistungen des Kindes. In diesem Beispiel sind sich die Eltern ihrer eigenen Muster und prägenden Ereignissen bewusst. Das ist aber nicht immer der Fall.

Für mich ist dieser Aspekt ein häufiger Grund, warum manche Therapien oder Coachings uneffektiv scheinen. Dies zeigt sich besonders bei Klient*innen, die schon einige Zeit in psychotherapeutischer Behandlung sind oder einige Coachings gemacht haben.

Ein persönliches Beispiel: Spritzenphobie

Von Kind an hatte ich riesengroße Angst vor Spritzen. Unsere Hausärztin hatte zwei Behandlungszimmer. Eins war wie ein Wohnraum eingerichtet, eins „steril“ mit Fliesenboden, Behandlungsliege, Instrumenten, Spritzen etc. Meist war ich in dem „Wohnraum“, wenn ich bei ihr war. Als ich das erste Mal allein dort war (inzwischen war ich „groß genug“), wurde ich in das „sterile“ Zimmer geführt und sollte dort auf die Ärztin warten. Ich sah die Spritzen, versuchte mich noch gegen meine Angst zu wehren und schon war ich vom Stuhl gerutscht. Ihr könnt euch vorstellen, für welche Aufregung das gesorgt hat. Unnützlich waren die Sätze „Du brauchst doch keine Angst haben“, „Du kriegst doch gar keine Spritze!“ Ich habe mich so geschämt. Klar wusste ich damals schon, dass ich diese Angst nicht brauche. Aber was sollte ich denn machen, wenn sie mich einfach überfiel? Zu der Angst vor der Spritze kam jetzt noch die Angst vor dem Kreislaufkollaps. Jahrelang habe ich an mir „gearbeitet“, es in kinesiologischen Kursen thematisiert und vieles mehr. Dadurch konnte ich dem Thema Spritzenangst die Schärfe, die Intensität nehmen. Von der Phobie blieb „nur“ noch aufgewühlt sein übrig. D.h. mit ein paar energetischen Techniken, konnte ich meine „Rest-Angst“ im Griff halten und mit der inneren Aufregung umgehen. Welch großer Erfolg!
Ich hatte mich nie gefragt, woher die Angst kam. Erst als ich mit meinen inzwischen erwachsenen Kindern darüber sprach, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren.
Mein Vater war Soldat im zweiten Weltkrieg. Im Lazarett war kein Material da. So wurde alles, was mal eine Nadel war oder als Nadel dienen konnte, verwendet, egal wie stumpf. Die große Angst vor Spritzen hatte er sein Leben lang behalten. Mit der Erkenntnis, dass die Spritzenphobie ein ererbtes Thema war, konnte ich sie komplett auflösen. (Das wirklich nichts mehr davon übrig ist, durfte ich im Sommer 2020 bei meiner Schulterfraktur feststellen.)

Fazit

Es gibt viele im Alltag unbeachtete Dinge, die an Dir und Deiner Lebenskraft zehren können. Einige liegen im Umfeld / Umwelt, einige tief im Unterbewusstsein. Befreiend ist, dass  Energetische Methoden IMMER* ausgleichende, harmonisierende Angebote beinhalten. Oftmals dringt man dabei bis an die "Ursachen" vor und sorgt somit für nachhaltige Veränderungen. Zumindest bieten Energetische Methoden Möglichkeiten zum alltäglichen Energieausgleich.


Demnächst schreibe ich über Energetische Methoden in der Selbstanwendung.


*§§ Energetische Methoden richten sich an gesunde Menschen, die ihr Wohlbefinden steigern wollen, Entspannung suchen und ihre Resilienz fördern wollen. Für bestehende Erkrankungen konsulitiere immer einen Arzt oder Therapeuten. Begleitend zu dessen Behandlung können Energetische Methoden eingesetzt werden. Ich arbeite gerne Hand in Hand mit deinem Arzt/Therapeut. Energetische Methoden sind nicht schulmedizinisch anerkannt.


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Kristiane Allert-Wybranietz

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